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Vollmacht für einen Anwalt Die Vorlage ausfüllen

Vollmacht für einen Anwalt

Letzte Änderung
Letzte Änderung 23.11.2020
Formate
Formate Word und PDF
Größe
Größe 1 bis 2 Seiten
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Letzte Änderung: 23.11.2020

Größe: 1 bis 2 Seiten

Verfügbare Formate: Word und PDF

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Vollmacht für einen Anwalt

Mit dieser Vorlage kann eine Vollmacht für Anwälte (auch Prozessvollmacht) erstellt werden. Mit einer solchen Vollmacht kann der Mandant (= Vollmachtgeber) seinen Anwalt (=Vollmachtnehmer) zu bestimmten Befugnissen ermächtigen. Diese Befugnisse können individuell auf die entsprechenden Anforderungen angepasst werden.


WAS SOLLTE BEACHTET WERDEN?

Inhalt der Vollmacht für einen Anwalt

In der Vollmacht, die ein Mandant seinem Anwalt ausstellt, müssen alle Befugnisse, die dem Anwalt erteilt werden sollen, genau aufgelistet sein. Auch wenn der Mandant seinem Anwalt vertraut, sollte er sich anhand einer detaillierten Vollmacht darüber vergewissern, welche Aufgaben im Rahmen der anwaltlichen Vertretung übertragen wurden und welche nicht.

In einer Prozessvollmacht wird der Rahmen genannt, das heißt, für welchen Prozess die Vollmacht erteilt wird. Die Vollmacht kann gültig sein für die Prozessführung (inklusive Erhebung und Zurücknahme von Widerklagen), für die Antragstellung in Scheidungs- bzw. Scheidungsfolgesachen, zur Vertretung und Verteidigung in Straf- und Bußgeldangelegenheiten, Vertretung in Verfahren (auch außergerichtlich), Begründung und Aufhebung von Verträgen und Abgabe von einseitigen Willenserklärungen wie Kündigungen.

Die Anwaltsvollmacht wird für alle Instanzen (ebenso Folge- und Nebenverfahren) erteilt und kann auch die Befugnis umfassen, Zustellungen im Namen des Mandanten zu bewirken oder entgegen zu nehmen, Rechtsmittel einzulegen und gerichtliche sowie außergerichtliche Verhandlungen zu führen. Weiterhin wird festgehalten, dass die Vollmacht ganz oder auch nur zum Teil übertragen werden kann (Untervollmacht) oder dass eine solche Untervollmacht nicht gestattet ist.


Warum ist die Prozessvollmacht so wichtig?

Vor allem wenn ein Anwalt für seinen Mandanten ein einseitiges Rechtsgeschäft, wie z.B. eine Kündigung oder einen Rücktritt vornehmen soll, ist die Vorlage einer schriftlichen Prozessvollmacht durch den Anwalt von Bedeutung.

Ein einseitiges Rechtsgeschäft das von einem Bevollmächtigten vorgenommen wird, kann von dem Gegner zurückgewiesen werden, wenn keine Bevollmächtigung vorgelegt wird. Das Rechtsgeschäft ist dann unwirksam. Um dies zu verhindern, kann der Anwalt am besten gleich die schriftliche Prozessvollmacht vorlegen.


Besteht grundsätzlich eine Vorlagepflicht?

Grundsätzlich muss ein Mandat seinem Anwalt eine Vollmacht erteilen. Für den Anwalt besteht bezüglich der Vollmacht jedoch keine Vorlagepflicht gegenüber dem Gericht. Er kann dem Gericht auch anwaltlich versichern, dass er von seinem Mandanten bevollmächtigt wurde. Der Anwalt hat einen Eid geleistet. Für den Rechtsanwalt wie auch für den Mandanten selbst ist es aber wichtig, das Tätigwerden durch eine Vollmacht zu regeln. Nur so können sich beide Seiten in Bezug auf den Handlungsspielraum absichern.


WIE WIRD DAS DOKUMENT VERWENDET?

Das Dokument sollte den Fragen entsprechend ausgefüllt und angepasst werden. Anschließend sollten zwei Exemplare ausgefertigt werden, die von beiden Parteien (Mandant und Anwalt) unterzeichnet werden. Jede Partei sollte eine Abschrift der Vollmacht erhalten. Anschließend kann die Vollmacht durch den Anwalt im Rechtsverkehr eingesetzt werden.


RELEVANTES RECHT

Das relevante Recht sind die allgemeinen Vorschriften des BGB und außerdem:

  • § 174 BGB
  • § 81 ZPO


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Am Ende erhalten Sie es in den Formaten Word und PDF. Sie können es ändern und es wiederverwenden.

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