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Kündigung Pauschalreise COVID-19 / Coronavirus Die Vorlage ausfüllen

Kündigung Pauschalreise (COVID-19 / Coronavirus)

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Letzte Änderung 26.09.2020
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Formate Word und PDF
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Bewertung 4,5 - 1 Rezension
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Letzte Änderung: 26.09.2020

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Kündigung Pauschalreise (COVID-19 / Coronavirus)

Mit dieser Vorlage kann eine Kündigung für Pauschalreisen im Rahmen der Coronavirus Krise erstellt werden. Das Coronavirus (Covid-19) breitet sich schnell aus und ist hochansteckend. Reisende, die einen Urlaub gebucht haben, stellen sich nun die Frage, ob ein Reiserücktritt ohne weiteres möglich ist oder der Urlaub umgebucht werden kann. Diese Vorlage sollte ausschließlich für Pauschalreisen verwendet werden. Eine Pauschalreise liegt vor, wenn mindestens zwei Hauptreiseleistungen, zum Beispiel Flug und Hotel, als ein Paket gebucht und bezahlt wurden. Zu den Pauschalreisen zählen auch Kreuzfahrten sowie Tagesreisen, die mehr als 500 Euro kosten.


WAS SOLLTE BEACHTET WERDEN

Auch wenn ein Rücktritt von Reisen nicht für alle Gebiete grundsätzlich kostenlos ist, so wird sich der Reisende jedoch unter bestimmten Umständen auf höhere Gewalt (bzw. ein unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstand) berufen und den Reisevertrag kostenfrei kündigen können. Diese Vorlage sollte nur für kostenfreie Kündigungen eingesetzt werden.

So können die behördlichen Anordnungen und Einschränkungen in China, Korea, Italien oder jetzt aktuell für die USA ein unvermeidbarerer, außergewöhnlicher Umstand sein, der die Durchführung einer Pauschalreise oder die Beförderung an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigt.

Ein behördliches Einreiseverbot stellt einen Fall höherer Gewalt dar. Grundsätzlich kommt es aber entscheidend darauf an, wie das Auswärtige Amt die Lage einschätzt. Kostenlose Reiserücktritte sind möglich, wenn eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für die entsprechende Region besteht. Aktuelle Einschätzung des Auswärtigen Amtes, Stand 23.03.2020:

"Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland wird bis mindestens Ende April 2020 gewarnt, da mit starken und weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Das Risiko, dass die Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr angetreten werden kann, ist in vielen Destinationen derzeit hoch.

Noch im Ausland befindliche Touristen sollten zurückreisen, solange es noch Reisemöglichkeiten gibt.

Änderungen der Einreise- und Quarantänevorschriften erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung. Zahlreiche Reisende sind in mehreren Ländern derzeit betroffen und an der Weiter- oder Rückreise gehindert.

Naturgemäß sind Gefahren entsprechend der Ausbreitung von COVID-19 in einzelnen Ländern oder Gebieten, aber auch je nach Möglichkeit der Schutzmaßnahmen und des Abstands zu anderen Menschen unterschiedlich.

Die verstärkten Einreisekontrollen und Gesundheitsüberprüfungen betreffen insbesondere auch Kreuzfahrtschiffe. Es ist bereits mehrfach zu Verweigerungen des Anlaufens von Häfen gekommen. Mit Verzögerungen, Routenänderungen und in bestimmten Fällen auch Quarantänemaßnahmen durch lokale Behörden ist weiterhin zu rechnen."

Das Antreten der Pauschalreise soll also aktuell auf Grund der Coronavirus Krise nicht möglich sein (mind. bis Ende April). Werden lediglich Hinweise veröffentlicht (leichte Atemmasken, Vermeidung von Menschenkontakten), so genügt dies nicht. Eine Reisestornierung kann übrigens jederzeit für jede Reise vorgenommen werden, wenn der Reisende bereit ist, die Stornogebühren zu tragen.


WIE SOLL DAS DOKUMENT VERWENDET WERDEN?

Die Vorlage sollte den Fragen entsprechend ausgefüllt und angepasst werden. Anschließend sollte die Kündigung von den Absendern (Personen, die die Pauschalreise gebucht haben) unterzeichnet werden. Nachdem die Kündigung unterzeichnet wurde, sollte sie dem Reiseveranstalter zugesandt werden. Jede Vertragspartei behält anschließend jeweils eine Fassung zur Verwahrung.


RELEVANTES RECHT

Relevantes Recht sind die:

  • § 651h BGB


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