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Reisemangel - Geltendmachung einer Minderung

Letzte Änderung
Letzte Änderung 29.03.2019
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Letzte Änderung: 29.03.2019

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Reisemangel - Geltendmachung einer Minderung

Mit dieser Vorlage kann ein Reisemangel und die Geltendmachung einer Minderung beantragt werden. Ist das Hotel baufällig, der versprochene Meerblick fehlt, das Gepäck ist nicht aufzutreiben oder der Flug war verspätet: Wenn die Reise nicht verläuft wie geplant, kann ein Teil des Reisepreises zurückverlangt werden.

 

WAS SOLLTE BEACHTET WERDEN

Seit dem 1. Juli 2018 gilt das neue Pauschalreiserecht. Ob die neuen Regeln greifen, hängt vom Tag der Buchung ab. Wer vor dem Stichtag gebucht hat, muss bei Mängeln noch die alten Regelungen beachten. Grundlage für einen Anspruch auf Erstattung ist, dass richtig reklamiert wird: Der Reisemangel muss unverzüglich der Reiseleitung vor Ort gemeldet und um Abhilfe verlangt werden (§ 651c a. F. BGB, § 651o BGB). Der Veranstalter muss die Möglichkeit haben, die Mängel innerhalb einer angemessenen Frist zu beseitigen.

Den Reiseleiter kann beispielsweise über die Hotelrezeption erreicht werden – dieser muss immer ansprechbar sein. Wenn die Unzufriedenheit am Hotel liegt, kann auch erst einmal dort um Abhilfe geboten werden.

Viele Veranstalter bieten vor Ort ein Formular für Beschwerden an. Das sollte unbedingt genutzt werden, damit auch einen Nachweis für spätere Ansprüche vorhanden ist. Gibt es kein Formular vor Ort, kann selbst eine Mängelanzeige verfasst werden. Eine Bestätigung vom Reiseleiter sollte auch eingeholt werden.

Nachdem die entsprechende Beschwerde verfasst wurde und keine "Nachbesserung" geschehen ist, kann formell ein Reisemangel geltend gemacht werden und entsprechende Minderung verlangt werden. Hier sollte beachtet werden, dass der Mangel detailliert beschrieben werden soll, auch soll das Geschehen Vorort beschrieben werden (durch Einreichen eines Protokolls). Die Minderung richtet sich nach Prozent und hängt vom entsprechenden Mangel ab (Frankfurter Tabelle):

Genaue Prozentsätze können hier entnommen werden (Ausschnitt, Stand: 3.2019):

Frankfurter Tabelle Reisemängel

- andere Unterkunft als gebucht: 10-25% je nach Entfernung

- abweichende Lage der Unterkunft: 5-15%

- abweichende Lage der Unterkunft: 5-15%

- Doppel- statt Einzelzimmer: 20%

- Dreibett- statt Einzelzimmer: 25%

- Dreibett- statt Doppelzimmer: 20-25%

- Vierbett- statt Doppelzimmer: 20-30%

- Mängel in der Ausstattung; zu kleine Fläche: 5-10%

- fehlender Balkon bei Zusage/je nach Jahreszeit: 5-10%

- fehlender Meerblick bei Zusage: 5-10%

- fehlendes eigenes Bad/WC bei ZusageL 15-25%

- fehlendes eigenes WC: 15%

- fehlende eigene Dusche bei Zusage: 10%

- fehlende Klimaanlage bei Zusage: 10-20%

- fehlendes Radio/TV bei Zusage: 5%

WIE WIRD DAS DOKUMENT VERWENDET

Es besteht grundsätzlich eine Frist von zwei Jahren, um Ansprüche gegen den Reiseveranstalter auf dem Klageweg geltend zu machen. Danach verjährt der Anspruch (§ 651g Abs. 2 a. F. BGB, § 651j BGB). Allerdings hatte der Reiseveranstalter bei Buchungen bis zum 30. Juni 2018 die Möglichkeit, die Verjährungsfrist in den Allgemeinen Reisebedingungen auf ein Jahr zu verkürzen (§ 651m a. F. BGB).

Die Vorlage sollte also den Fragen entsprechend ausgefüllt und angepasst werden (unterschreiben!) bevor sie dann per Einschreiben an den Reiseanbieter verschickt wird.

Für alle Urlauber, die seit dem 1. Juli ihre Reise gebucht haben, gilt immer eine Verjährungsfrist von zwei Jahren. Nach dem neuen Pauschalreiserecht können Veranstalter die Verjährungsfrist nicht mehr verkürzen. In allen Fällen beginnt die Frist mit dem Tag, an dem die Pauschalreise dem Vertrag nach enden sollte.

 

RELEVANTES RECHT

Relevantes Recht sind die §651 ff BGB.

 

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