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Schweigepflichtsentbindung

Letzte Änderung Letzte Änderung 09.02.2024
Formate FormateWord und PDF
Größe Größe1 Seite
4,4 - 52 Rezensionen
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Letzte ÄnderungLetzte Änderung: 09.02.2024

FormateVerfügbare Formate: Word und PDF

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Bewertung: 4,4 - 52 Rezensionen

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Mit dieser Vorlage kann eine medizinische Schweigepflichtsentbindung erstellt werden. Eine medizinische Schweigepflichtsentbindung entbindet Ärzte von ihrer Pflicht, gegenüber Dritten zu schweigen.

Eine Schweigepflicht betrifft alle sensiblen Informationen zwischen einem Arzt und dem Patienten. Ärzte und alle Mitarbeiter entsprechender Institutionen arbeiten tagtäglich mit besonders sensiblen Daten, die mitunter auch sehr persönlich sind. Der Schweigepflicht unterliegt nicht nur der jeweilige Arzt, sondern auch das behandelnde Personal in seinem Umfeld (Arzthelfer/in, Krankenschwester, Gesundheits- und Krankenpfleger, Labormitarbeiter, Altenpfleger, Mitarbeiter des Rettungsdienstes, sämtliche Auszubildende der Ärzte und der Krankenhäuser, etc.). Diese dürfen nicht Daten und Geheimnisse, die ihnen anvertraut wurden, unbefugt an Dritte weitergeben.

Die ärztliche Schweigepflicht ist nämlich von grundlegender Bedeutung für das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient. Ärzte haben über das, was ihnen in ihrer Eigenschaft als Arzt anvertraut oder bekannt geworden ist, zu schweigen. Die ärztliche Schweigepflicht zählt zum Kernbereich der ärztlichen Berufsethik. Daher gibt es besondere Einschränkungen. Es ergeben sich aber oftmals Situationen, in denen eine Entbindung von Bedeutung ist. Befindet sich ein Familienmitglied beispielsweise in einer Behandlung, dann kann ohne eine Schweigepflichtsentbindung keine Information eingeholt werden.


WAS SOLLTE BEACHTET WERDEN?

Das Strafgesetzbuch (StGB) regelt die Schweigepflicht von Ärzten und Angehörigen anderer Heilberufe, die immer zu wahren ist, wenn keine Schweigepflichtsentbindung vorliegt.

Bevor eine Schweigepflichtsentbindung vereinbart wird, sollten vorher alle wichtigen Punkte bezüglich der Schweigepflichtsentbindung entschieden werden, da es sich bei der Schweigepflichtsentbindung um eine ernste Erklärung handelt.

Grundsätzlich bezieht sich die Pflicht zu schweigen nicht nur auf die erhobenen Daten und Befunde, sondern auch darauf, dass der Patient überhaupt einen Arzt aufgesucht hat. Darüber hinaus muss dieser gegenüber folgenden Personengruppen Stillschweigen bewahren, solange keine Befreiung über die ärztliche Schweigepflicht vorliegt:

  • gegenüber anderen Ärzten und Kollegen
  • gegenüber Familienangehörigen des Patienten
  • gegenüber den Familienangehörigen des Arztes
  • über den Tod des Patienten hinaus

Irrelevant ist dabei der Untersuchungsort. Sowohl in der Praxis wie zu Hause und im Krankenhaus gilt die Pflicht bis eine Entbindung der Schweigepflicht für den Arzt vorliegt. Eine Schweigepflichtsentbindung kann jederzeit widerrufen werden.


WIE WIRD DIESES DOKUMENT VERWENDET?

Das Dokument sollte den Fragen entsprechend von der Person, die die Schweigepflichtsentbindung erlässt, ausgefüllt, anschließend ausgedruckt und unterschrieben werden. Das Dokument kann dann der Person ausgehändigt werden, gegenüber welcher die Entbindung wirksam werden soll (z.B. Kinder, Ehegatte usw.).

Das Dokument wirkt wie eine Art "Urkunde" gegenüber den Inhabern der Schweigepflicht (Ärzte). Die Schweigepflichtsentbindung ist nämlich eine persönliche Erklärung gegenüber einem Verpflichtungsinhaber (hier der Arzt), daher muss diese Erklärung gegenüber der richtigen Person "erklärt" werden.


RELEVANTES RECHT

Relevantes Recht sind die allgemeinen Vorschriften des Strafgesetzbuches, wie die entsprechenden Gesetze und Vorschriften für Ärzte und andere Schweigepflichtinhaber.


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Sie füllen einen Vordruck aus. Das Dokument wird nach und nach vor Ihren Augen auf Grundlage Ihrer Antworten erstellt.

Am Ende erhalten Sie es in den Formaten Word und PDF. Sie können es ändern und es wiederverwenden.

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