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Patientenverfügung Die Vorlage ausfüllen

Patientenverfügung

Letzte Änderung
Letzte Änderung 12.04.2020
Formate
Formate Word und PDF
Größe
Größe 1 bis 2 Seiten
Bewertung 4,6 - 70 Rezensionen
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Letzte Änderung: 12.04.2020

Größe: 1 bis 2 Seiten

Verfügbare Formate: Word und PDF

Bewertung: 4,6 - 70 Rezensionen

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Patientenverfügung

In einer Patientenverfügung kann für den Fall, dass eine Person ihre Entscheidungsunfähigkeit im Voraus schriftlich festlegen, ob und wie sie in bestimmten medizinischen Situationen ärztlich behandelt werden möchte.

Die Patientenverfügung richtet sich in erster Linie an die behandelnden Ärzte. Zusätzlich kann sie auch an die gesetzlichen Vertreter oder Bevollmächtigten gerichtet sein und Anweisungen zur Auslegung und Durchsetzung der Patientenverfügung enthalten.


WAS IST ZU BEACHTEN?

Im Gesetz ist die Patientenverfügung als schriftliche Festlegung einer volljährigen Person, die in bestimmte, zum Zeitpunkt der Festlegung noch nicht unmittelbar bevorstehende, Untersuchungen ihres Gesundheitszustandes, Heilbehandlung oder ärztliche Eingriffe einwilligt oder sie untersagt, definiert.

Durch dieses Dokument kann der/die Verfügende Einfluss auf eine spätere ärztliche Behandlung nehmen und so ihr/sein Selbstbestimmungsrecht bewahren. Der schriftlich festgelegte Wille gilt unmittelbar und ist - unabhängig vom Stadium der Erkrankung - für Ärzte und Ärztinnen, Pflegekräfte und sonstige Beteiligte bindend.

Wo wird die Patientenverfügung hinterlegt?

Die Patientenverfügung kann beim Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer registriert werden. Nichtsdestotrotz ist es auch Aufgabe der/des Verfügenden, dass ihre/seine Patientenverfügung im Ernstfall auch vorgelegt werden kann. Bestenfalls sollten Angehörige und Ärzte über das Bestehen einer Verfügung informiert und eine Kopie im Portemonnaie mitgetragen werden.


WIE WIRD DIESES DOKUMENT VERWENDET?

Nachdem das Dokument ausgefüllt und ausgedruckt wurde, sollte es von der verfügenden Person unterschrieben werden.

Ist eine bestimmte Form zu beachten?

Die gesetzliche Regelung sieht vor, dass eine Patientenverfügung schriftlich verfasst und durch Namensunterschrift eigenhändig (oder durch ein von einem Notar beglaubigtes Handzeichen) unterzeichnet werden muss.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass man an eine Patientenverfügung für immer gebunden ist. Vielmehr kann die Verfügung jederzeit formlos widerrufen werden.

Weiterhin kann eine Patientenverfügung jährlich erneuert werden, sodass eine Überprüfung der bereits getroffen Festlegungen stattfinden und ggf. geändert werden.


ANWENDBARES RECHT:

§§ 1901a ff. BGB


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