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Vereinssatzung

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Vereinssatzung

Der Verein ist eine der am häufigsten verbreiteten Rechtsformen in Deutschland. Er kann vielen Zwecken dienen und hat einen wenig komplizierteren Gründungsablauf. Im Zentrum eines Vereins liegt die Vereinssatzung. Eine Vereinssatzung ist der Grundbaustein eines Vereins, d.h. ohne Vereinssatzung kann es auch keinen Verein geben. Die Vorlage bietet Ihnen an, eine personalisierte Satzung zu kreieren, dich sich Ihren Ansprüchen und Anforderungen anpasst. Wenn Sie also vorhaben einen Verein zu gründen, dann sind Sie hier richtig.


WARUM EIN VEREIN?

Ein Verein i.S.d. §§ 21 ff. BGB ist ein auf Dauer angelegter Zusammenschluss von Personen zur Verwirklichung eines gemeinsamen Zwecks mit körperschaftlicher Verfassung (Vorstand und Mitgliederversammlung als Organe). Er führt einen Gesamtnamen, tritt nach Außen als Einheit auf und ist in seinem Bestand vom Mitgliederwechsel unabhängig. Vereine können einer Vielzahl von Zwecken dienen, z.B. Sport(-vereine), Kirchen(-vereine) oder anderen gemeinnützigen Zwecken.

Wichtig bei einem Verein ist die Bestimmung eines Zwecks. Er darf in aller Regel keine wirtschaftlichen Zwecke (gewerbliche oder Erwerbszwecke) haben und darf sich nur nebenher und nachrangig wirtschaftlich betätigen. Es existieren andere Gesellschaftsformen im BGB, sofern man einen wirtschaftlichen Zweck verfolgen will.

Die Satzung muss zudem folgende Bestandteile zwingend regeln:

  • Vereinsname
  • Vereinssitz (nur den Ort, nicht die Straße angeben)
  • Regelung zur Eintragung des Vereins
  • Vereinszweck
  • Aus- und Eintritt von Mitgliedern
  • Mitgliedsbeiträge
  • Beurkundung von Beschlüssen (Protokollierung)
  • Bildung des Vorstandes
  • Einberufung der Mitgliederversammlung (wann und wie)


Diese Bestandteile stellen das Mindestvoraussetzungen eines Vereins dar. Werden hierzu keine Regelungen getroffen, wird die Gründung meist abgelehnt.


ZU BEACHTEN BEI DER GRÜNDUNG

Um einen Verein (eingetragener Verein; "e.V") gründen zu können, werden grundsätzlich mindestens sieben Gründungsmitglieder verlangt. Ein Verein darf zudem niemals weniger als drei Mitglieder haben, da sonst eine Auflösung droht. Die Gründungsmitglieder ernennen einen Vorstand. Dieser Vorstand lässt die Gründungssatzung, sowie das Gründungsprotokoll notariell beglaubigen. Anschließend muss der Verein dann beim Kammergericht eingetragen werden. Dies muss in Anwesenheit des gesamten Vorstands geschehen.


DAS ANWENDBARE RECHT

Die Vereinssatzung richtet sich nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches, insbesondere nach §§ 21 - 79 BGB, und des Grundgesetzes.


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