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Antrag auf Teilzeitarbeit

Letzte Änderung Letzte Änderung 14.03.2024
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Letzte ÄnderungLetzte Änderung: 14.03.2024

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Diese Vorlage ermöglicht es Arbeitnehmern, beim Arbeitgeber einen Antrag auf Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit zu stellen. Die Möglichkeit zur Verringerung der Arbeitszeit ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft und kann vom Arbeitgeber untersagt werden, wenn betriebliche Gründe entgegenstehen.


WAS SOLLTE BEACHTET WERDEN?

Zu unterscheiden ist einerseits zwischen der unbefristeten Teilzeit und der zeitlich befristeten Teilzeit (sog. Brückenteilzeit), bei der der Arbeitnehmer nur für einen bestimmten Zeitraum die wöchentliche Arbeitszeit reduziert. Beim Ausfüllen des Dokuments kann ausgewählt werden, ob die Teilzeit befristet oder unbefristet beantragt werden soll.


Anspruch auf unbefristete Teilzeit

Die Voraussetzungen für den Anspruch auf unbefristete Teilzeit sind:

  • Das Arbeitsverhältnis hat länger als sechs Monate bestanden.
  • Der Arbeitgeber beschäftigt in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Die Anzahl der Arbeitnehmer bezieht sich hier auf das Unternehmen insgesamt, ist also nicht standortbezogen. Auch zählen hierzu sämtliche Arbeitnehmer, also nicht nur Vollzeit-, sondern auch etwa Teilzeitbeschäftigte.
  • Es müssen keine bestimmten Gründe (z.B. Kindererziehung, Pflege, gesundheitliche Gründe, Aus- und Weiterbildung, bevorstehender Ruhestand) vorliegen.
  • Der Antrag wird mindestens drei Monate vor Beginn der gewünschten Verringerung in Textform (per Post oder elektronisch) gestellt.
  • Es stehen keine betrieblichen Gründe entgegen, die die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigen.


Anspruch auf Brückenteilzeitv

Seit dem 1. Januar 2019 gilt die Brückenteilzeit. Mit der Brückenteilzeit können Arbeitnehmer zeitlich befristet in Teilzeit arbeiten und haben danach ein Rückkehrrecht zur vorherigen Arbeitszeit.

Der Arbeitnehmer hat bei der Brückenteilzeit das Recht auf eine befristete Reduzierung seiner Arbeitsstunden. Er kann dadurch seine Arbeitszeit für einen bestimmten Zeitraum verringern und kehrt im Anschluss automatisch zu seiner ursprünglichen Arbeitszeit zurück. Eine gesonderte Zustimmung des Arbeitgebers ist dafür nicht mehr erforderlich. Beschäftigt also ein Arbeitgeber in der Regel insgesamt mehr als 45 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, können diese, sofern ihr Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate bestanden hat, verlangen, dass ihre vertraglich vereinbarte Arbeitszeit (Vollzeit- oder Teilzeitarbeit) für einen im Voraus zu bestimmenden Zeitraum von einem Jahr bis fünf Jahre verringert wird. Auch Arbeitnehmer, die bereits in Teilzeit beschäftigt sind, können Brückenteilzeit in Anspruch nehmen.

Die Voraussetzungen für den Anspruch auf Brückenteilzeit sind:

  • Das Arbeitsverhältnis besteht länger als sechs Monate.
  • Der Arbeitgeber beschäftigt in der Regel mehr als 45 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
  • Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer stellt beim Arbeitgeber einen Antrag, die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit (Vollzeit- oder bisherige Teilzeitarbeit) für einen bestimmten Zeitraum, der zwischen einem und fünf Jahren liegt, zu verringern.
  • Es müssen keine bestimmten Gründe (z.B. Kindererziehung, Pflege, gesundheitliche Gründe, Aus- und Weiterbildung, bevorstehender Ruhestand) vorliegen.
  • Der Antrag wird mindestens drei Monate vor Beginn der gewünschten Verringerung in Textform (per Post oder elektronisch) gestellt.
  • Es stehen keine betrieblichen Gründe entgegen, die die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigen.
  • Für Arbeitgeber, die zwischen 46 und 200 Arbeitnehmer beschäftigen, gilt eine besondere Zumutbarkeitsgrenze: Selbst wenn die übrigen Voraussetzungen vorliegen, müssen diese Arbeitgeber nur einem pro angefangenen 15 Arbeitnehmern den Anspruch auf Brückenteilzeit gewähren.

Neben dem neuen Rechtsanspruch sieht das Gesetz Erleichterungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor, die bereits in zeitlich nicht begrenzter Teilzeit arbeiten und mehr arbeiten möchten. Schon nach vorheriger Rechtslage musste der Arbeitgeber bei der Besetzung freier Stellen Teilzeitkräfte, die länger arbeiten wollen, bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigen. Dies galt allerdings nur, wenn keine dringenden betrieblichen Gründe oder Arbeitszeitwünsche anderer teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entgegenstanden. Hierfür trug der Arbeitgeber die Darlegungs- und Beweislast. Seit dem 1. Januar 2019 muss der Arbeitgeber auch darlegen und gegebenenfalls beweisen, dass der Arbeitsplatz dem bisherigen Arbeitsplatz des Teilzeitbeschäftigten nicht entspricht oder nicht frei ist oder der Teilzeitbeschäftigte nicht mindestens gleich geeignet ist wie ein anderer bevorzugter Bewerber.

Weiterhin wurde klargestellt, dass der Arbeitgeber den Wunsch nach einer Änderung der Dauer und/oder Lage der bestehenden vertraglichen Arbeitszeit erörtern muss. Diese Pflicht gilt unabhängig vom Umfang der Arbeitszeit und von der Anzahl der beim Arbeitgeber Beschäftigten. Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer kann ein Mitglied der Arbeitnehmervertretung zur Unterstützung oder Vermittlung hinzuziehen. Außerdem hat der Arbeitgeber die Arbeitnehmervertretung über angezeigte Arbeitszeitwünsche zu informieren.


Wann kann der Arbeitgeber den Antrag auf Teilzeit ablehnen?

Ablehnen darf der Arbeitgeber die begehrte Reduzierung der Arbeitszeit, wenn "betriebliche Gründe" entgegenstehen. Ein betrieblicher Grund liegt insbesondere vor, wenn die Verringerung der Arbeitszeit die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigt oder unverhältnismäßige Kosten verursacht.


WIE WIRD DAS DOKUMENT VERWENDET?

Der Antrag auf Brückenteilzeit ist spätestens drei Monate vor Beginn in Textform zu beantragen. Nachdem das Formular ausgefüllt und vom Arbeitnehmer unterschrieben wurde, sollte es an die entsprechende Stelle in der Arbeitsstelle geschickt werden. Anschließend hat der Arbeitgeber mit der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer die gewünschte Verringerung der Arbeitszeit zu erörtern um zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen.


RELEVANTES RECHT

Relevantes Recht sind § 8 und § 9a TzBfG, das Arbeitsrecht wie auch die allgemeinen Vorschriften des BGB.


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