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Arbeitsvertrag Minijob für Hausangestellte

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Arbeitsvertrag Minijob für Hausangestellte

Mit diesem Dokument kann ein Arbeitsvertrag für Angestellte im Privathaushalt erstellt werden.

Hausangestellte können hierbei Reinigungskräfte, Gärtner, Kinderbetreuer, Hundesitter u.v.m. sein. Die meisten Hausangestellten arbeiten als geringfügig Beschäftigte, worauf sich dieser Arbeitsvertrag auch bezieht.

Durch den Arbeitsvertrag verpflichtet sich der Arbeitnehmer bzw. der Hausangestellte zur Leistung abhängiger Arbeit und im Gegenzug verpflichtet sich der Arbeitgeber zur Zahlung einer Vergütung. Es wird zwischen dem unbefristeten und dem befristeten Arbeitsvertrag unterschieden. Bei dem Minijob handelt es sich um eine geringfügige Beschäftigung, deren Lohn 450 Euro nicht übersteigt. Im vergleich zum klassischen Arbeitsvertrag, gelten beim Minijobber Sonderregelungen bei der Lohnsteuer und der Sozialversicherung.


WAS IST ZU BEACHTEN?

Der Arbeitsvertrag muss in schriftlicher Form abgeschlossen werden. Zwar ist es möglich einen unbefristeten Vertrag mündlich abzuschließen, aber aus Beweisgründen ist die schriftliche Form empfehlenswert.

Besonders im Konfliktfall ist es wichtig auf einen klar formulierten Vertrag zurückgreifen zu können.

Die nachfolgenden Punkte sollten im Arbeitsvertrag berücksichtigt werden:

  • Arbeitstätigkeit:

Hier sollte festgelegt werden, welche genauen Aufgaben und Tätigkeiten der Arbeitnehmer bzw. Hausangestellte zu leisten hat.

  • Arbeitsort:

Dies wird bei einem Arbeitsvertrag für Hausangestellte im Privathaushalt meist die Wohnung bzw. das Haus des Arbeitgebers sein.

  • Arbeitszeit:

Die Arbeitszeiten des Arbeitnehmers sind durch die Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes geregelt. Der Arbeitnehmer darf bei einem Minijob maximal 450 Euro monatlich verdienen. Bei einem Mindestlohn von 8,84 Euro brutto pro Stunde (Stand: Januar 2018) ergibt dies eine maximale Arbeitszeit von 12-13 Stunden die Woche.

  • Arbeitsentgelt:

Das monatliche Arbeitsentgelt (oder Stundenlohn) ist im Arbeitsvertrag anzugeben. Seit Januar 2017 gilt in Deutschland der neue gesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro brutto pro Stunde (Stand: Januar 2018). Das Mindestlohngesetz hat erhebliche Auswirkungen auf die Gestaltung des Arbeitsvertrages.

  • Probezeit:

Die Dauer der Probezeit muss im Arbeitsvertrag festgelegt werden und darf höchstens sechs Monate betragen.

  • Urlaub:

Arbeitnehmer haben einen gesetzlichen Urlaubsanspruch von jährlich 24 Werktagen in einer Sechs-Tage-Woche.
Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit dem Arbeitnehmer zusätzliche Urlaubstage zu gewähren.

  • Steuer und Sozialversicherung:

Ein Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung, deren Lohn gemäß § 8 SGB IV 450 € nicht übersteigt. Der Arbeitgeber übernimmt die Pauschalabgaben zur Sozialversicherung. Des Weiteren hat der Arbeitgeber den Arbeitnehmer bei der Minijob-Zentrale anzumelden. Da Minijobs sozialversicherungsfrei sind, muss der Arbeitnehmer grundsätzlich keine Beiträge zahlen.

Das Arbeitsentgelt für einen Minijob ist steuerpflichtig. Der Arbeitgeber hat die Wahl die Lohnsteuer pauschal anzuführen oder vertraglich zu vereinbaren, dass der Arbeitnehmer die Lohnsteuer selbst tragen soll. In diesem Fall wird die Lohnsteuer dem Bruttomonatsgehalt entnommen.


WIE WIRD DAS DOKUMENT VERWENDET?

Das Formular wird ausgefüllt und in zweifacher Ausführung ausgedruckt. Beide Exemplare müssen daraufhin von den zwei Vertragsparteien unterzeichnet werden. Jede Vertragspartei erhält ein Exemplar zur Verwahrung.


DAS ANWENDBARE RECHT:

Bürgerliches Gesetzbuch, Arbeitszeitgesetz, Mindestlohngesetz, Sozialgesetzbuch.


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Sie füllen einen Vordruck aus. Das Dokument wird nach und nach vor Ihren Augen auf Grundlage Ihrer Antworten erstellt.

Am Ende erhalten Sie es in den Formaten Word und PDF. Sie können es ändern und es wiederverwenden.

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