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Mieterselbstauskunft Die Vorlage ausfüllen

Mieterselbstauskunft

Letzte Änderung
Letzte Änderung 18.05.2019
Formate
Formate Word und PDF
Größe
Größe 2 bis 3 Seiten
Bewertung 5 - 1 Rezension
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Letzte Änderung: 18.05.2019

Größe: 2 bis 3 Seiten

Verfügbare Formate: Word und PDF

Bewertung: 5 - 1 Rezension

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Mieterselbstauskunft

Mit dieser Vorlage kann eine Mieterselbstauskunft erstellt werden. Eine Selbstauskunft ist eine quasi schriftliche Offenbarung zu bestimmten Angaben im Rahmen eines Mietverhältnisses (bzw. der Anbahnung eines Vertrages). Ein Mietverhältnis ist in der Regel ein auf Dauer angelegtes rechtliches Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter. Der Vermieter stellt dem Mieter sein Eigentum zur Verfügung und hat daher ein berechtigtes Interesse daran, Informationen zu seinem potenziellen Vertragspartner zu erhalten. Möchten Sie die Wohnung zu zweit anmieten, können Sie später noch die Informationen zu einem zweiten Mietinteressenten mit aufnehmen.

WAS SOLLTE BEACHTET WERDEN?

Gesetzlich sind Mietinteressenten nicht dazu verpflichtet, eine Mieterselbstauskunft auszufüllen. Allerdings müssen sie abwägen, wie gut ihre Chancen auf den Zuschlag für die gewünschte Wohnung stehen, wenn sie dies ablehnen. Dies gilt besonders für Wohnungen und Häuser in gefragten Gegenden.

Die Mieterselbstauskunft soll es Vermietern erleichtern, sich einen ersten Eindruck vom künftigen Mieter und seiner finanziellen Situation zu verschaffen. Zudem erfährt er einige wichtige Aspekte zum Mieter, die ebenfalls für ihn von Interesse sind – beispielsweise Informationen über Haustiere oder über die Anzahl der Familienmitglieder, die mit einziehen würde. Da die Vermietung in der Regel langfristig ausgelegt ist, tun Vermieter gut daran, sich möglichst genau über die Mietinteressenten zu informieren – gerade auch in puncto Bonität. Denn wenn die Miete nicht regelmäßig gezahlt wird, kann dies bei finanzierten Eigentumswohnungen schlimmstenfalls dazu führen, dass der Vermieter die Darlehensraten nicht mehr zahlen kann.

Einen gesetzlichen Anspruch auf die Mieterselbstauskunft haben Vermieter nicht. Da Mieter aber gerade in gefragten Lagen in Konkurrenzsituation befinden, dürfte es in der Regel keine Schwierigkeiten geben, die Auskunft anzufordern.

Allerdings sollte beachtet werden, dass Mietinteressenten ein Recht auf informationelle Selbstbestimmung haben, die im Artikel 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 1 des Grundgesetztes (GG) nicht verletzt werden dürfen. Generell darf der Vermieter nur Fragen stellen, die im Zusammenhang mit dem Mietverhältnis stehen. Dabei sind nur solche zulässig, die den Mieter gemäß des Grundsatzes von Treu und Glauben laut § 242 BGB nicht in seinen Rechten verletzen.

WIE WIRD DAS DOKUMENT VERWENDET?

Die Vorlage sollte den Fragen entsprechend ausgefüllt werden. Nachdem das Dokument durch die Interessenten unterschrieben wurde kann es an den Vermieter übergeben werden. Wie die Übergabe erfolgen soll, sollte mit dem Vermieter selbst abgesprochen werden.

RELEVANTES RECHT

Das relevante Recht sind die Vorschriften des Mietrechts im BGB, sowie die allgemeinen Vorschriften des BGBs.


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