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Aufhebungsvertrag für einen Wohnraummietvertrag - Mietrecht

Letzte Änderung Letzte Änderung 06.02.2024
Formate FormateWord und PDF
Größe Größe3 bis 4 Seiten
4,5 - 31 Rezensionen
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Letzte ÄnderungLetzte Änderung: 06.02.2024

FormateVerfügbare Formate: Word und PDF

GrößeGröße: 3 bis 4 Seiten

Bewertung: 4,5 - 31 Rezensionen

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Ein Mietaufhebungsvertrag ist ein Vertrag, der in diesem Fall dazu dient, private Mietverträge über Wohnraum, die von beiden Seiten nicht mehr wahrgenommen werden wollen, zu beenden. Mit privaten Mietverträgen sind solche gemeint, die über Wohnraum abgeschlossen werden und daher nicht-gewerblich sind. Soll ein gewerblicher Mietvertrag aufgehoben werden, sollte die entsprechende Vorlage verwendet werden.

Durch einen Mietaufhebungsvertrag können Mieter und Vermieter eine Vielzahl von Entscheidungen treffen, um eine faire Beendigung des Mietverhältnisses zu ermöglichen. Der Mietaufhebungsvertrag kommt also nur durch vertragliche Vereinbarung der Parteien zustande.


WAS SOLLTE BEACHTET WERDEN?

Auch wenn Mieter langfristig über Zeitmietvertrag, Kündigungsausschlussklauseln oder Kündigungsfristen an die Wohnung gebunden sind, kann mit dem Vermieter eine vorzeitige Beendigung des Mietverhältnisses vereinbart werden.

Während eine Kündigung durch den Vermieter an enge Voraussetzungen gebunden und oftmals schwierig zu realisieren ist (z. B. wegen Eigenbedarf), ist es für den Mieter in der überwiegenden Zahl der Mietverhältnisse unproblematisch möglich, das Mietverhältnis durch eine ordentliche fristgerechte Kündigung zeitnah zu beenden.

Doch nicht nur Vermieter, sondern auch Mieter können in Situationen geraten, in denen das Mietverhältnis nicht, oder zumindest nicht zu dem gewünschten Zeitpunkt, durch eine Kündigung beendet werden kann. In solchen Fällen sind die Vertragsparteien nicht dazu gezwungen abzuwarten, bis sich eine Kündigungsmöglichkeit ergibt oder das Mietverhältnis auf andere Weise endet.

Die Vertragsfreiheit ermöglicht es den Parteien stets, das Mietverhältnis durch den Abschluss eines Aufhebungsvertrages zu beenden.

Der Mietaufhebungsvertrag ist nur dann wirksam, wenn sich Mieter und Vermieter über die wesentlichen Vertragsbestandteile geeinigt haben. In den Aufhebungsvertrag aufzunehmen sind daher zwingend folgende Punkte:

  • die Vertragsparteien, die mit den Mietvertragsparteien identisch sein müssen,
  • die genaue Bezeichnung des betroffenen Mietverhältnisses,
  • die Erklärung aller Beteiligten, dass das Mietverhältnis beendet werden soll.

Daneben können auch weitere Vertragsbestandteile geregelt werden. Sollen z. B. als Teil der Aufhebung auch noch Möbel oder Einbaugeräte veräußert werden, kann ein Ablösevertrag vereinbart werden (soll nur eine Küche verkauft werden, kann auch hier ein Vertrag eingesetzt werden). Wird beabsichtigt, zusätzlich auch einen gastronomischen Mietvertrag, Wohnraummietvertrag, oder Untermietvertrag abgeschlossen werden, können die entsprechenden Vorlagen verwendet werden.


WIE WIRD DIESES DOKUMENT VERWENDET?

Alle Informationen zu den Parteien sollten vorhanden sein und entsprechend angegeben werden. Daneben sollte vorher bereits geklärt sein, ob eine Aufhebungsgebühr verlangt wird. Nachdem der Vertrag ausgefüllt wurde, ist es zwingend, dass beide Parteien das Dokument unterschreiben und jeweils eine Kopie behalten.


RELEVANTES RECHT

Das relevante Recht ist das Mietrecht aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch, die allgemeinen Vorschriften aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch sowie auch der Grundsatz der Vertragsfreiheit.


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