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Franchisevertrag Die Vorlage ausfüllen

Franchisevertrag

Letzte Änderung
Letzte Änderung 14.11.2017
Formate
Formate Word und PDF
Größe
Größe 11 bis 14 Seiten
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Informationen zu der Vorlage

Letzte Änderung:14.11.2017

Größe:11 bis 14 Seiten

Verfügbare Formate:Word und PDF

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Franchisevertrag

Mit dieser Vorlage können Sie einen Franchisevertrag erstellen. Durch einen Franchisevertrag - oder auch Konzessionsverkauf - gewährt der Franchisegeber einem Franchisenehmer die Nutzung eines Geschäftskonzepts gegen Entgelt. Es handelt sich dabei um ein Dauerschuldverhältnis über den Vertrieb von Waren und/oder Dienstleistungen, der Gewährung von Nutzungsrechten und Know-How sowie betriebliche Unterstützung und Betreuung. Es handelt sich somit um einen Mischvertrag mit Elementen aus dem Kauf-, Miet- bzw. Pacht-, Darlehens-, sowie Dienst- und Geschäftsbesorgungsvertrag. Der Vertrag dient der Regelung der Rechte und Pflichten der Vertragsparteien sowie der Festlegung der gemeinsamen Ziele, der Rollenverteilung und Regeln. Diese vertraglichen Verpflichtungen sind nur gültig, wenn der Franchisevertrag schriftlich abgeschlossen wird.

Durch den Abschluss eines Franchisevertrages profitiert der Franchisenehmer von einer bereits auf dem Markt funktionierenden Geschäftsidee einer der Öffentlichkeit bekannten Marke und dem zur Verfügung stehenden Know-Hows des Franchisegebers, während der Franchisegeber ein Filialsystem nutzen kann, ohne ein entsprechendes unternehmerisches Risiko tragen zu müssen. Trotz der vertraglichen Verpflichtungen des Franchisenehmers ist dieser ein selbstständiger Unternehmer, der im eigenen Namen und auf eigene Rechnung handelt.

Bekannte Franchisesysteme gibt es bspw. bei Supermärkten, Fast-Food-Restaurants oder Reisebüros.

 

WIE VERWENDET MAN DAS DOKUMENT?

Der Vertrag bedarf der Unterschrift beider Vertragsparteien. Die Anlagen sind fester Bestandteil des Vertrages und müssen somit auch unterschrieben und beigefügt werden. Desweiteren muss das individuelle Franchisehandbuch als Anlage beigefügt werden.

 

WAS SOLLTEN SIE BEACHTEN?

Zum Schutz des Franchisenehmers hat der Franchisegeber vorvertragliche Aufklärungspflichten zu erfüllen. Das heißt, dass er alle für den Franchisenehmer potenziell wichtigen Informationen über das Franchisekonzept offenlegen muss, wie beispielsweise Informationen bezüglich dessen Wirtschaftlichkeit, der Erfolgsaussichten oder hinsichtlich des erforderlichen Arbeits- bzw. Kapitaleinsatzes. Diese vorvertraglichen Aufklärungspflichten entstehen durch das vorvertragliche Vertrauensverhältnis, welches bereits mit Aufnahme der Vertragsverhandlungen entsteht. Der Franchisegeber muss die betreffenden Informationen gewissenhaft, vollständig und zutreffend übermitteln, und zwar innerhalb eines angemessenen Zeitraums vor dem Abschluss bindender Vereinbarungen. Diese Frist ist abhängig vom Einzelfall, sollte jedoch lang genug sein, um dem Franchisenehmer die Prüfung der Unterlagen und Informationen zu ermöglichen.

 

ANWENDBARES RECHT?

Das Franchising ist gesetzlich nicht geregelt, sodass klare vertragliche Regelungen von besonderer Relevanz sind.

Maßgeblich sind die allgemeinen Regeln des BGB, das Produkthaftungsgesetz, das Handelsgesetzbuch und die EG Gruppenfreistellungsverordnung.

 

DIE VORLAGE ÄNDERN?

Sie füllen einen Vordruck aus. Das Dokument wird nach und nach vor Ihren Augen auf Grundlage Ihrer Antworten erstellt.

Am Ende erhalten Sie es in den Formaten Word und PDF. Sie können es ändern und es wiederverwenden.

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Wie funktioniert das?

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