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Gewinnbeteiligung - Arbeitsrecht Die Vorlage ausfüllen

Gewinnbeteiligung - Arbeitsrecht

Letzte Änderung
Letzte Änderung 25.06.2020
Formate
Formate Word und PDF
Größe
Größe 2 bis 3 Seiten
Bewertung 5 - 1 Rezension
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Informationen zu der Vorlage

Letzte Änderung: 25.06.2020

Größe: 2 bis 3 Seiten

Verfügbare Formate: Word und PDF

Bewertung: 5 - 1 Rezension

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Gewinnbeteiligung - Arbeitsrecht

Mit dieser Vorlage kann eine Gewinnbeteiligung im Arbeitsrecht für Jahresüberschüsse erstellt werden. Gewinnbeteiligung ist die Erfolgsbeteiligung von Mitarbeitern eines Unternehmens bzw. von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern. Mitarbeiter eines Unternehmens beteiligen sich am Gewinn des beschäftigenden Unternehmens.


WAS SOLLTE BEACHTET WERDEN?

Grundlage ist eine freiwillige Vereinbarung zur Gewinnbeteiligung. Bezugsgröße der Gewinnbeteiligung ist in diesem Fall der Jahresüberschuss. Der Jahresüberschuss ist im Rechnungswesen die sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergebende positive Differenz aus Erträgen und Aufwendungen einer Rechnungsperiode. Ein negativer Jahresüberschuss heißt Jahresfehlbetrag.

Beide Erfolgsgrößen werden auch unter dem neutralen Begriff Jahresergebnis zusammengefasst. Der Jahresüberschuss ist ein Gewinn nach Steuern, der an die Anteilseigner einer Kapitalgesellschaft ausgeschüttet oder thesauriert werden kann. Personengesellschaften ermitteln keinen Jahresüberschuss, sondern einen Gewinn, den die Gesellschafter individuell versteuern.

Gewinnbeteiligung ist eine Form des Arbeitsentgelts. An Stelle oder zusätzlich zu einem Festgehalt erhält ein Arbeitnehmer einen Anteil am Jahresüberschuss des Unternehmens. Eine Gewinnbeteiligung liegt dann vor, wenn Gehaltsanteile (unabhängig von der individuellen Leistung) vom Gewinn des Unternehmens abhängen.

Bei einer Festlohnvereinbarung tragen die Unternehmen das wirtschaftliche Risiko, bei einer Gewinnbeteiligung geht ein Teil dieses Risikos auf den Arbeitnehmer über. Ist der Arbeitnehmer risikoavers und ökonomisch nicht in der Lage das Risiko zu tragen, so wird er einen Festlohn vorziehen.

Allerdings kann es auch motivierend für einen Arbeitnehmer sein, an dem Gewinn einer Gesellschaft teilzuhaben. Dies kann den Mitarbeiter mehr motivieren und auch eine engere Einbindung in das Gesellschaftsgefüge verursachen.


Steuerliche Behandlung

Ist der Empfänger Arbeitnehmer des die Gewinnbeteiligung gewährenden Unternehmens, gehört die Gewinnbeteiligung zu den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit und unterliegt dem Lohnsteuerabzug. Ist der Empfänger Unternehmer, gehört die Gewinnbeteiligung zu den Betriebseinnahmen, ist ggf. umsatzsteuerpflichtig und gehört zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb oder den Einkünften aus selbständiger Arbeit.


WIE WIRD DAS DOKUMENT VERWENDET?

Das Dokument sollte den Fragen entsprechend ausgefüllt und angepasst werden. Anschließend erhält jede Partei eine Abschrift des Vertrages, den alle unterschrieben haben. Sind diese Formalien erfüllt worden, ist das Dokument rechtskräftig.


RELEVANTES RECHT

Relevantes Recht sind die Vorschriften im:

  • Allgemeine Vorschriften des BGB
  • HGB
  • § 87 Abs. 1 Nr. 10 BetrVG
  • §§ 87 I, 113 I AktG


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Sie füllen einen Vordruck aus. Das Dokument wird nach und nach vor Ihren Augen auf Grundlage Ihrer Antworten erstellt.

Am Ende erhalten Sie es in den Formaten Word und PDF. Sie können es ändern und es wiederverwenden.

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