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Berliner Testament

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Letzte Änderung 18.05.2017
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Letzte Änderung:18.05.2017

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Berliner Testament

Eine Nebenform des Gemeinschaftstestaments ist das Berliner Testament. Als Berliner Testament bezeichnet man im deutschen Erbrecht ein gemeinschaftliches Testament von Ehepartnern oder Lebenspartnern (siehe Lebenspartnerschaftsgesetz), in dem diese sich gegenseitig zu Alleinerben einsetzen und bestimmen, dass mit dem Tod des zuletzt Verstorbenen, der Nachlass an einen Dritten fallen soll.

Damit geht nicht nur 50% des Erbes an den Ehegatten (oder Lebenspartner) über, sondern das gesamte Erbe geht über. Erst mit dem Tod beider Ehegatten (oder Lebenspartner), geht das Erbe an die Kinder oder andere Dritte über.

 

WAS SOLLTEN SIE BEACHTEN?

Beim Berliner Testament gibt es grundsätzlich zwei mögliche Lösungen zur Regelung eines Erbfalls:

  • Das Einheitsprinzip: Im Einheitsprinzip, wird der Überlebende zum Vollerben (das gesamte Vermögen des Verstorbenen) geht über und die Dritten, die Teil der Erbfolge sind (bspw. Kinder), werden dann Schlusserben. Sie erben dann die beiden Teile die, vom als letztes verstorbenen, übrig gelassen werden. Dies hat seine Vor- und Nachteile, vor allem bei der Sicherung des Erbes für die Kinder. So kann z.B. der Überlebende frei über das Vermögen verfügen, was bei einer erneuten Ehe oder Lebenspartnerschaft problematisch werden kann.
  • Das Trennungsprinzip: Bei der Trennungslösung setzen die Eheleute jeweils den Überlebenden zum Vorerben des Erstverstorbenen ein und einen Dritten einmal zum Nacherben des Erstverstorbenen nach dem zweiten Erbfall und zugleich zum (Ersatz-)Erben des Überlebenden. Beim ersten Todesfall entstehen zwei getrennte Vermögensmassen - das von der Vor- und Nacherbschaft betroffene Vermögen des Erstverstorbenen und das eigene Vermögen des überlebenden Ehegatten, über das er unbeschränkt verfügen kann, wenn das gemeinschaftliche Testament nichts anderes bestimmt.

Diese Erbeinsetzung stellt dann eine praktikable Lösung dar, wenn der überlebende Ehegatte über wenig Sachverstand zur Verwaltung des Vermögens verfügt und dieses für die Zeit nach seinem Tod erhalten und gesichert werden soll. Der Überlebende unterliegt dabei so vielen - nur teilweise abdingbaren - Verfügungsbeschränkungen. Sachgerechte Vermögensumschichtungen und notwendige Investitionen sind von der Gnade oder dem Sachverstand der Nacherben - regelmäßig also den Kindern - oder des sie schützenden Gerichts abhängig. Soll das nicht so sein, muß der überlebende Ehegatte hiervon bereits im Testament ganz oder teilweise ausdrücklich befreit werden.

Diese Vorlage ist also immer dann einzusetzen, wenn Ehepartner sich gegenseitig als Erben einzusetzen, bevor die Kinder das gemeinsame Erbe erben. Vor allem bei einem vorzeitigen Todesfall ist dies von Bedeutung, um den anderen Ehegatten wie auch die Kinder abzusichern.

 

RELEVANTES RECHT

Relevantes Recht sind die §§ 1931 ff BGB.

 

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