Nach oben
Rück­nah­me Kün­di­gung - Arbeitsrecht Die Vorlage ausfüllen

Rück­nah­me Kün­di­gung - Arbeitsrecht

Letzte Änderung
Letzte Änderung 23.05.2019
Formate
Formate Word und PDF
Größe
Größe 1 Seite
Die Vorlage ausfüllen

Informationen zu der Vorlage

Letzte Änderung: 23.05.2019

Größe: 1 Seite

Verfügbare Formate: Word und PDF

Die Vorlage ausfüllen

Wie funktioniert das?

1. Diese Vorlage auswählen

Beginnen Sie mit dem Anklicken von "Die Vorlage ausfüllen"

1 / Diese Vorlage auswählen

2. Das Dokument ausfüllen

Beantworten Sie einige Fragen und Ihr Standarddokument wird automatisch erstellt.

2 / Das Dokument ausfüllen

3. Speichern - Drucken

Ihr Dokument ist fertig! Sie erhalten es in den Formaten Word und PDF. Sie können es ändern.

3 / Speichern - Drucken

Rück­nah­me Kün­di­gung - Arbeitsrecht

Mit dieser Vorlage kann die Rücknahme einer Kündigung erstellt werden. Mit Rücknahme ist die Erklärung gemeint, nicht mehr an der ursprünglichen Kündigung festhalten zu wollen. Sie führt nicht zur automatischen "Widerrufung" der Kündigung sondern stellt nur ein Aufforderung dar, eine neue Vereinbarung einzugehen.


WAS SOLLTE BEACHTET WERDEN

Wenn Arbeitgeber oder Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis kündigen (Kündigung), führt dies die Beendigung des Arbeitsverhältnisses herbei, ohne dass es auf das Einverständnis des gekündigten Vertragspartners ankommt.

Weil Kündigungen demnach als einseitige Willenserklärungen „einfach und voreilig" geschrieben sind, werden sie manchmal übereilt ausgesprochen. Dann hätte der kündigende Vertragspartner die Kündigung im Nachhinein betrachtet lieber nicht ausgesprochen. Davor schützt auch die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform der Kündigung (§ 623 Bürgerliches Gesetzbuch - BGB) nicht wirklich.

Mit der Rücknahme der Kündigung will also der kündigende Vertragspartner (meist aus Reue), das Vertragsverhältnis in die Lage zurückversetzen, in der es sich ohne die Kündigung befinden würde. Die Rücknahme einer Kündigung ist nicht zu verwechseln mit dem Einspruch bzw. der Zurückweisung einer Kündigung. Diese sind Einsprüche von der anderen Partei, also der gekündigten Partei und nicht eine Erklärung von der kündigenden Partei.

Eine Kündigung beendet das Arbeitsverhältnis automatisch, sobald die schriftliche Kündigungserklärung dem gekündigten Vertragspartner persönlich ausgehändigt wurde oder sobald sie ihm, falls er abwesend ist, zugegangen ist, z.B. durch Einwurf des Kündigungsschreibens in seinen Briefkasten.

Will der kündigende Vertragspartner diese Rechtsfolge vermeiden, muss er mit dem gekündigten Vertragspartner eine vertragliche Vereinbarung treffen, d.h. der gekündigte Vertragspartner muss mit der Vertragsfortsetzung einverstanden sein. Das gilt auch für Kündigungen des Arbeitgebers, die unwirksam sind, weil sie gegen Vorschriften des Kündigungsschutzes verstoßen haben.

Denn auch bei Unwirksamkeit einer Arbeitgeberkündigung hat der Arbeitgeber die Rechtslage durch den Ausspruch der Kündigung verändert. Der Arbeitnehmer hat in einem solchen Fall nämlich die Möglichkeit, durch bloßes Nichtstun die gesetzliche dreiwöchige Frist zur Erhebung einer Kündigungsschutzklage verstreichen zu lassen, und das hat gemäß den Vorschriften des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG) die Folge, dass die Kündigung als von Anfang an rechtswirksam gilt (§ 7 KSchG in Verb. mit § 4 KSchG). Diese rechtliche Möglichkeit hat der Arbeitgeber mit der Kündigung ausgelöst und kann sie dem Arbeitnehmer durch eine einseitige Rücknahme der Kündigung nicht wieder nehmen.

Also: Die einseitige Rücknahme einer Kündigung ist rechtlich wirkungslos, wenn der gekündigte Vertragspartner mit der Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht einverstanden ist.

Auch wenn die einseitige Rücknahme einer Kündigung das Vertragsverhältnis nicht automatisch wieder in Gang setzt, hat die Rücknahmeerklärung eine wichtige Rechtswirkung:

Sie ist nämlich als Vertragsangebot zu interpretieren, dem zufolge das Arbeitsverhältnis ohne Unterbrechung und zu den bisher gültigen Bedingungen weiter fortgesetzt werden soll. Dieses Fortsetzungsangebot kann der gekündigte Vertragspartner annehmen oder ausschlagen.

Annahme der Rücknahme

In der Regel werden Kündigungen nicht vom Arbeitnehmer, sondern vom Arbeitgeber zurückgenommen, so dass der Arbeitnehmer die Wahl hat, ob er das Angebot zur Vertragsfortsetzung annehmen oder ausschlagen soll.

Eine solche Annahme kann ausdrücklich erklärt werden, also mündlich, schriftlich, per E-Mail oder durch Erklärung zu Protokoll in einer Gerichtsverhandlung.

Es genügt aber auch ein Verhalten, das konkludent auf den Schluss darauf zulässt, dass der gekündigte Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis entsprechend der Kündigungsrücknahme weiter fortsetzen möchte. Typisches Beispiel für eine solche stillschweigende ("konkludente") Annahme des Fortsetzungsangebots ist die Arbeitsaufnahme als Reaktion auf die Rücknahme der Kündigung durch den Arbeitgeber.


WIE WIRD DAS DOKUMENT VERWENDET

Die Vorlage sollte den Fragen entsprechend ausgefüllt und angepasst werden. Durch unterschrift der kündigenden Partei ist die Erklärung zudem rechtswirksam. Anschließend muss die Rücknahme dem Arbeitnehmer ausgehändigt werden, wonach er/sie dann selbst entscheiden kann, ob er/sie unter neuen Bedingungen das Arbeitsverhältnis weiterführen möchte oder ob er/sie die Kündigung annimmt.


RELEVANTES RECHT

Relevantes Recht sind die allgemeinen Vorschriften des BGB wie auch das Arbeitsrecht und ArbG.


DIE VORLAGE ÄNDERN

Sie füllen einen Vordruck aus. Das Dokument wird nach und nach vor Ihren Augen auf Grundlage Ihrer Antworten erstellt.

Am Ende erhalten Sie es in den Formaten Word und PDF. Sie können es ändern und es wiederverwenden.

Die Vorlage ausfüllen